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‘Suchmaschinenmarketing’

Was manchen aus der Beta-Phase als „Advanced Broad Match“ bekannt ist, steht seit gestern allen AdWords Nutzern zur Verfügung: „Broad Match Modifier“ (BMM).
Bei diesem neuen Matchtype handelt es sich um eine Art Mischform aus den Optionen „Weitgehend passend“ und „Passende Wortgruppe“.
Anhand der Darstellung von Google kann man sehr gut erkennen, wie der Broad Match Modifier funktioniert:

Der Broad Match Modifier soll also verhindern, dass zwischen dem Keyword und der Suchanfrage so gut wie kein Zusammenhang mehr besteht. (Dieses Problem gab es mit dem normalen Broad Match in letzter Zeit leider öfter).

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Seit Kurzem gibt es im Google Adwords Interface  einen neuen Reiter in der Kampagnenübersicht, der Leistungswerte zu beliebten Anzeigenerweiterungen, wie z. B. Local Extensions, Sitelinks und Phone Extensions anzeigt.

Diese  Auswertungsmöglichkeit könnte noch etwas detaillierter ausfallen, da man z. B. bei den Sitelinks nicht ersehen kann, wie viele der angezeigten Daten (Clicks, Impressions, CTR, usw.) über/von einem einzelnen Sitelink generiert wurden, um diese ggf. zu optimieren.

Auch wäre es von Vorteil, wenn Google die Ausspielungsrate einzelner Sitelinks anzeigen kann, wenn ein Adwords Kunde mehr als 4 Sitelinks in seinen  Kampagnen verwendet. Dadurch könnten die weniger guten Sitelinks verbessert werden.

Mittels der Auswahl „Standorterweiterung“ kann man sich die Erfolgszahlen für die verknüpften Adresse aus dem Google Places-Konto (ehem. LBC – Local Business Center) oder den manuell auf Kampagnen-Ebene hinterlegten Adressen anzeigen lassen.

Die Frage ist: Wie kann man einzelnen Adressen optimieren, bei denen die durchschn. CTR z. B. unter 1% liegt? Ist dies vielleicht ein Indiz dafür, dass die Ausspielung der zusätzlichen Adresszeile in der Adwords Anzeige für die User aus dieser Stadt/Region nicht relevant ist?

Fragen über Fragen, die wir sicherlich in der nächsten Zeit klären werden.

Alles in Allem ist der neue Reiter ein guter Anfang für mehr Transparenz bei den Auswertungen von Google Adwords Features.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Google behandelt den Einfluss von Offline-und Online Kampagnen auf die Online-Suche bei Google. Das Ergebnis ist wenig überraschend wenngleich doch hochinteressant.

Die Ziele der Studie sollten folgenden Prozess untermauern

1. Offline-Kampagnen lösen Informationsinteresse aus, das zu Suchanfragen auf Adwords führt.
2. Adwords-Suchanfragen erhöhen die Quantität des Traffics auf der Website.
3. Erhöhung der Qualität des Website-Traffics.

Für die Studie verwendete das Google Marktforschungsteam die Mediapläne von Offline-Kampagnen (TV- und Printwerbung) sowie zeitliche Konzepte der Google SEM-Kampagnen einiger ausgewählter Kunden. Fallbeispiele entstammten verschiedenen Branchen, wie die der Konsumgüterhersteller, der Automobilzulieferer und der Automobilhersteller. Gemessen wurde der Traffic mit Google Analytics. Die Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.

1. Offline-Kampagnen lösen Informationsinteresse aus, das zu Suchanfragen auf Adwords führt

In sämtlichen betrachteten Branchen erhöhte sich das Suchvolumen für die relevanten Keywords während der Offline Kampagnen enorm. Den stärksten Effekt im Anstieg der Suchanfragen erzielte der Marketing Mix „TV, Print & Online“ in der Branche der Automobilzulieferer. Nach der Schaltung der cross media Kampagnen ging jedoch in allen Fallbeispielen das Suchvolumen wieder zurück.

Marketing Mix ØSuchanfragen pro Tag Branche
vor Kampagne 100% alle
TV- und Print 119% Automobilhersteller
Print post TV 111% Automobilhersteller
TV, Print & Online 142% Konsumgüterhersteller
TV, Print & Online 212% Automobilzulieferer
Print & Online 115% Automobilhersteller
TV post Print & Online 160% Automobilhersteller

Weiterhin wurde auch der Einfluss auf die Query Keywords untersucht. Während der Schaltung der Kampagnen und kurz danach wurde ein deutlicher Anstieg bei der Suche nach Markenkeywords beobachtet, allerdings nahmen auch die Suchanfragen rund um das beworbene Produkt in diesem Zeitraum erheblich zu.

2. Erhöhung der Quantität des Website-Traffics

Im Aktionszeitraum konnte durch experimentelle Verwendung von Google Adwords gezeigt werden, dass durch den Einsatz von SEM-Kampagnen die Zugriffe auf die Markenwebsite erheblich gesteigert werden konnten. Der reine Trafficzuwachs aufgrund der Offline-Kampagnen – ohne Adwords – fiel im Vergleich wesentlich geringer aus.

Bei einigen Fallbeispielen wurden die Adwords-Kampagnen erst einige Zeit nach Start der Offline-Kampagnen aktiviert. Ergebnisse zeigten, dass nach diesem Zeitpunkt der Traffic auf der Zielwebsite deutlich anstieg.

Regionale Tests offenbarten zudem deutliche Unterschiede im Trafficniveau bei Kampagnen mit und ohne Adwordsschaltung.

Dies macht auch eine Analyse der Herkunft des Traffics deutlich: während einer Kampagne für ein neues Automodell kamen mehr als 2/3 der Websitebesucher durch Google auf die Aktionsseite des Automobilherstellers, davon wiederum 73% durch Adwords und nur 27% durch die organische Suche.

3. Erhöhung der Qualität des Website-Traffics

Nicht nur die Anzahl an Besuchern konnte durch Adwords während der Offline-Werbung erheblich gesteigert werden, ebenso wirkte sich die SEM-Kampagne positiv auf die Qualität der Interessenten aus.

Analysen zeigten geringere Absprungraten bei Besuchern, die über Google kamen, als bei solchen, die die Website über andere Kanäle fanden. Auch die gemessene Aufenthaltsdauer auf der Seite sowie die durchschnittlichen Seitenaufrufe innerhalb der Markenwebsite lassen erkennen, dass den Usern, die über Adwords auf die Seite gelenkt wurden, eine höhere Qualität zugesprochen werden kann. Diese verbringen nämlich deutlich mehr Zeit auf der Website und rufen durchschnittlich mehr Seiten auf, was auf ein offenkundiges Interesse schließen lässt.

Fazit & Learnings

Letztlich kann Google die ex-ante getroffenen Annahmen bestätigen. Offline-Kampagnen wie TV- oder Print-Werbung lösen ein großes Informationsinteresse in der Bevölkerung aus. Durch die Online Suche wird dieses befriedigt und das dadurch entstehende erhöhte Suchvolumen wird im besten Fall durch Adwords-Kampagnen abgegriffen. Der Interessent sollte nach seiner Suche mit weiteren Informationen zum Produkt und zur Marke versorgt und zum Kauf animiert werden. Ein effizienter Offline Marketing-Mix kann durch Google Adwords somit erheblich unterstützt werden.

Quelle: Studie „Suchanlass Werbung – Eine Analyse des Einflusses von Werbung auf Suchanfragen bei Google“ Marktforschung Google Germany, Juni 2010

Adwords Sitelinks sind inzwischen schon bei vielen Werbetreibenden im Einsatz. Über das neue Feature von Google werden mehr User erreicht und können gleichzeitig auch zielgerichteter angesprochen und auf bestimmte Angebote oder Produkte aufmerksam gemacht werden. Der Vorteil hierbei ist, dass Adwords Sitelinks im Gegensatz zu organischen Sitelinks textuell? selbst gestaltet werden können.

Tipp1 - Saisonale/zeitlich begrenzte Angebote

Machen Sie User, die nach Ihrem Brand suchen, auf zeitlich begrenzte Angebote aufmerksam.

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Bereits letzte Woche hat Google den Rollout des neuen Designs für 37 Länder angekündigt. Das neue Erscheinungsbild der Google Ergebnis-Seite haben wir hier im Blog schon vorgestellt (Artikel zum neuen Google Design).

Manche SEOs haben das neue Design schnell bemerkt und wie hier Stefan Fischerländer, einer der Referenten der Affiliate TactixX 2010, wie folgt kommentiert hat:

Das neue Google Design beschäftigt unsere Branche, denn es stellt sich schnell die Frage, welche Auswirkungen das neue Erscheinungsbild auf SEO und SEM (bzw. SEA) haben wird. Das explido Conversion Optimierungs-Team untersuchte das neue „Google-Outfit“ und das Ergebnis ist etwas überraschend!

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Endlich ist es soweit!

Seit 5.5.2010 ist Google mit seiner optimierten Suchergebnisseite online. Durch prominent platzierte Suchhilfen wird es noch einfacher mit Google die Ergebnisse zu finden, die man braucht. Neben Deutsch und Englisch wurde die Innovation bereits in 35 weiteren Sprachen realisiert.
Im Einzelnen sehen die Veränderungen wie folgt aus:

  • Mit einer Reihe an Filtern auf der linken Seite können die Ergebnisse auf bestimmte Informationen eingegrenzt werden. Hier werden zu jedem Ergebnis nur die relevanten Filter angezeigt.

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Vor einer Woche hat Google ein neues Feature in den Google Webmastertools freigeschaltet. Im Report zu den häufigsten Suchanfragen werden nun detaillierte Informationen über die Varianz von Platzierungen, die Häufigkeit deren Einblendung und resultierende Clickthrough-Rates für den organischen Index ausgegeben.
Webmastertools - Die häufigsten Suchanfragen
Diese zusätzlichen Informationen erlauben erstmalig die die Optimierung von SEO-Kampagnen nach Kriterien, wie man sie aus dem Bereich der bezahlten Anzeigen kennt: Die gezielte Steuerung von „Anzeigentexten“ in Form von Meta-Titel und Meta-Beschreibung einer Website mit dem Ziel, die CTR im organischen Suchergebnis zu erhöhen.

 

Wie von AdvertisingAge berichtet testet Google gerade mit einigen ausgewählten Werbetreibenden in den USA die Einbindung von Twitter-Meldungen als Anzeigen im Google Content Network (AdSense). Dazu werden die Top 5 Tweets gestreamed und als sog. Twitter Ads im Content Netzwerk ausgeliefert.

 

Wir warten gespannt auf den nächsten Schritt, wenn evtl. Twitter dann Google Anzeigen passend zur Suche auf Twitter ausliefert.

Wie heute in einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs bestätigt wurde, verletzt das Unternehmen Google keine Markenrechte, wenn es innerhalb von Adwords die Verwendung von Fremdmarken gestattet. Dem Urteil nach würde Google die Benutzung von Fremdmarken lediglich zulassen, jedoch selber keine Marken nutzen.


Es ist zukünftig also legitim, dass Google es Werbetreibenden erlaubt, zu fremden Markenbegriffen mit einer eigenen Anzeige zu erscheinen. Das Gericht grenz hier lediglich ein, dass die Anzeigen so gestaltet sein müssen, dass für den Suchenden klar erkenntlich ist, wer der Hersteller oder Anbieter der angepriesenen Ware ist bzw. wer eine Dienstleistung anbietet. Im Einzelfall müssten darüber jedoch die nationalen Gerichte befinden.

 

Google kann sich damit aus der lästigen Markendiskussion zurückziehen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Praxis nicht zu weiteren Streitigkeiten und Abmahnungen direkt zwischen den Werbetreibenden führt, die die Formulierungen der Anzeigen anfechten. Auch die Formulierung, dass die Hauptverantwortung für die Einhaltung der Markenrechte bei den Kunden liege, die die Anzeigen gestalten, lässt weiteren Interpretationsspielraum.

 

 

 

01-digitale-aussenseiter35% der Internetnutzer in Deutschland sind digitale Außenseiter – so die Ergebnisse der Studie "Die digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.

Die Gruppe der digitalen Außenseiter hat ebenfalls die negativste Einstellung gegenüber digitaler Medien.

 

Wir möchten die Ergebnisse der Studie in Kurzform vorstellen.

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